2
03
2010
Dailuaine 1997
- Unchillfiltered Collection von Signatory -
Die 1854 gegründete Brennerei war bis 1869 im Besitz der Familie Mackenzie. Von 1877 bis 1884 wurde Dailuaine komplett neu gebaut. 1890 kam sie in den Besitz einer Firma, die sich ab 1898 Dailuaine-Talisker Distilleries Co. Ltd. nannte; diese ging dann 1916 in der DCL auf. Nach einem Feuer im Jahr 1917 wurde Dailuaine wiederaufgebaut, 1959/60 renoviert und von vier auf sechs Brennblasen erweitert. 1987 wurde sie schließlich von UD (United Distillers), heute Diageo übernommen. Wie bei Talisker wird der Malt von Dailuaine hauptsächlich für die Blends von Johnny Walker verwendet.
Frischer, leicht würziger Duft nach Kräutern und ein wenig Heidehonig. Kräftiger, leicht öliger Körper. Anfangs etwas malziger Geschmack; dann trockener werdend und sehr würzig, gegen Ende mit einer leichten Schärfe (Salz) und ein wenig Torf.
Sehr langer, angenehm wärmender Abgang mit Vanillenoten; gegen Ende trockener werdend und mit dezenten, frischen Eichenholznoten untermalt. Die Wasserzugabe verstärkt die malzig-süßlichen Noten und mildert die Schärfe deutlich ab; der Whisky wird insgesamt sehr viel weicher und runder.
Unser Tipp: ein klein wenig Wasser reicht völlig aus! Sonst wird der Abgang zu trocken.
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6
02
2010
The Glendronach 12 y.o.
- Matured in Sherry Casks -
Glendronach wurde bereits 1826 von James Allardice gebaut; sie ist damit eine der ersten lizensierten Brennereien in den Highlands. Von 1852 bis 1880 war sie im Besitz von Walter Scott (Teaninich Destillerie). 1920 erwarb ein Sohn von William Grant (Glenfiddich) die Glendronach Brennerei, 1960 kam sie in den Besitz der Firma William Teacher & Sons; diese wiederum wurde 1976 von Allied Breweries übernommen. Da die Brennblasen von Glendronach recht klein sind (wash stills je 13.635 l, spirit stills je 6.800 l), wurde die Brennerei bereits 1966/7 von zwei auf vier Brennblasen erweitert. Die aktuelle Abfüllung wurde mit den traditionellen floor maltings, den hölzernen washbacks und der direkten Kohlebefeuerung der Brennblasen produziert. Von 1996 bis 2002 war Glendronach geschlossen. Der neue Eigentümer Pernod Ricard verkaufte die Brennerei schließlich 2008 an die Firma The Benriach Distillery.
Intensiver, süßlicher Duft nach Sherry und Beerenfrüchten, im Hintergrund mit Heu- und Kräuternoten. Voller und leicht öliger Körper. Mundfüllender Geschmack nach Sherry und Beerenfrüchten, untermalt von einer ingwerartigen Würze; gegen Ende mit trockeneren Eichenholznoten.
Langer und angenehm wärmender Abgang mit leicht nussigen Geschmacksnoten. Die Wasserzugabe fördert im Duft süßliche Fruchtnoten (Mango?!) zutage; der Geschmack wird ebenfalls süßlicher, aber auch runder; gegen Ende treten dann wieder die trocken-würzigen Eichenholznoten hervor.
Unser Tipp: es ist sehr reizvoll, unterschiedliche Verdünnungen auszuprobieren!
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30
11
2009
Longmorn 1996
- Refill Sherry Butt -
Longmorn wurde 1894/5 gebaut und 1898 mit der Nachbarbrennerei Benriach zusammengeschlossen. 1970 fusionierten sie mit den Brennereien Glen Grant und Glenlivet zur Firma The Glenlivet Distillers Ltd. Diese wurde dann 1977 von dem kanadischen Konzern Seagram übernommen und 2001 an Pernod Ricard verkauft. Da die Brennblasen von Longmorn recht klein sind, wurde die Brennerei bereits 1972 von vier auf sechs und 1974 auf acht Brennblasen erweitert. Die “wash stills” haben eine Kapazität von 9.700 Litern, die “spirit stills” von 6.500 Litern.
Kräftiger Duft nach Kräutern und etwas Sherry; anfangs recht würzig, dann blumig, malzig und mit etwas Vanillin. Mittelschwerer, leicht öliger Körper. Malzig-süßlicher, äußerst komplexer Geschmack mit würzigen Kräuter- und Heidehonignoten; gegen Ende trockener werdend und mit einer dezenten Salznote. Sehr langer und angenehm wärmender Abgang.
Die Wasserzugabe rundet den Whisky sehr schön ab und nimmt ihm etwas die Trockenheit; im Abgang erscheint eine leichte Eichenholznote.
Unser Tipp: probieren Sie verschiedene Verdünnungen aus - je nach Wetter (sprich: Temperatur) ergeben sich immer wieder neue Aspekte!
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4
11
2009
Talisker Distiller’s Edition
- Amoroso Sherry Finish -
Nach einigen Fehlversuchen an anderer Stelle wurde die Talisker Destillerie 1831/2 von Hugh und Kenneth MacAskill am heutigen Standort gegründet. Zeitweise war Talisker im Besitz von Roderick Kemp, dem damaligen Inhaber der Macallan Brennerei. 1898 bildete sich die Firma Dailuaine-Talisker Distilleries Ltd., die Talisker im Jahr 1900 vergrößerte. 1925 kam sie dann zur Firma DCL, die 1928 die zuvor übliche Dreifach-Destillation aufgab. Nach einem Feuer wurde die Destillerie 1960 teilweise neu aufgebaut. 1987 schließlich Übernahme durch United Distillers (heute Diageo).
Im Duft erst Sherry und Rauch, im Hintergrund etwas Meersalz, Jod und Kräuternoten. Kräftiger, öliger Körper. Malzig-süßlicher, angenehm sherrytöniger Geschmack; leicht pfeffrig, mit würzigen Eichenholznoten und ein wenig Salz; gegen Ende trockene und rauchige Heidekrautnoten. Sehr langer, leicht torfiger und angenehm wärmender Abgang.
Die Wasserzugabe verstärkt die süßlichen Malz- und Sherrynoten, mildert etwas die Pfeffrigkeit und bindet die Salz-, Kräuter- und Eichenholznoten besser ein. Der Abgang bleibt unverändert lang.
Unser Tipp: Obwohl der Talisker recht mild ist und auch ohne Wasser getrunken werden kann, rundet ihn ein wenig Wasser sehr schön ab und zeigt auch besser seine Komplexität!
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1
10
2009
Glenrothes 1994
- Single Sherry Butt -
Die Brennerei wurde 1878 von William Grant & Co (nicht Glenfiddich) gebaut. 1887 fusionierte Glenrothes mit der Islay Distillery Co. (Bunnahabhain) zu Highland Distilleries Ltd. Bis heute ist die Brennerei im Besitz dieser Firma, die öfter ihren Namen und die Rechtsform änderte. Sie gehört heute zu Edrington and W. Grant (Glenfiddich). 1963 wurde Glenrothes von vier auf sechs und 1980 schließlich auf zehn Brennblasen erweitert. Die Kapazität der wash stills beträgt je 19.000 Liter, die der spirit stills je 22.000 Liter. Der Malt von Glenrothes ist äußerst wichtig für die Hersteller von Blended Whisky (vor allem für die Marke Cutty Sark).
Sehr würziger und fruchtiger Duft mit frischen Sherrynoten und ein wenig Vanillin. Voller und etwas öliger Körper. Kräftiger und würziger Geschmack, anfangs malzig-süßlich, dann trockenere Sherrynoten und leicht pfeffrig; gegen Ende eine trockene, würzige Eichenholznote.
Sehr langer, würziger und angenehm wärmender Abgang - gegen Ende trockener werdend. Die Wasserzugabe verstärkt die malzige Süße und mildert die würzig-pfeffrigen Noten ab; der unverändert lange und trockene Abgang wird etwas weniger wärmend.
Mein Tipp: verschiedene Verdünnungen ausprobieren!
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24
09
2009
Genuss und Kultur sind eng miteinander verbunden. Gut zu Kochen ist ebenso eine Kunst wie die Destillation des perfekten Malts. Eine Veranstaltungsreihe der städtischen Kunstsammlungen Augsburg mit dem Titel “Irdische Paradiese” bringt derzeit die verschiedensten Aspekte der Kunst unter einen Hut - und auch das Isle of Skye ist mit dabei.
Am Samstag, den 31. Oktober 2009 heisst es im Schaezler-Palais “It’s a man’s world”. Beim Abend nur für Männer stimmt eine Lesung von Ernest Hemingways „Der Garten Eden“ in die amerikanische Künstlerwelt eines Jackson Pollock ein, ebenso wie die anschließende Whiskyverkostung unter Leitung von Isle of Skye-Inhaber Rainer Pfaff. Ein kleines feines Buffet rundet den Abend ab.
Für die Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 45 Euro erhoben. Eine Voranmeldung ist erforderlich.
Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.
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2
08
2009
Benriach 1996/2009
- “The NC 2 Range” von Duncan Taylor -
Die Brennerei wurde 1897/8 von John Duff gebaut und 1899 von der Longmorn Distillery Co. Ltd. übernommen. Ab 1900 war Benriach geschlossen und wurde erst 1965 von The Glenlivet Distillers Ltd. wiedereröffnet; 1977 wurde sie dann von Seagram (Kanada) übernommen. Dann wurde 2001 die kom-plette Chivas & Glenlivet Group an Pernod Ricard verkauft, die Benriach ein Jahr später wieder schlossen und zum Verkauf ausschrieben. Kurz darauf wurde die Brennerei vom neuen Besitzer Benriach Distillery Co. wieder geöffnet. Da Benriach über eigene “floor maltings” verfügt, kann Malz mit ganz unterschiedlichen Torfigkeitsgraden hergestellt werden. Die hier vorliegende Abfüllung wurde mit leicht getorftem Malz produziert.
Floraler und kräutertöniger Duft mit Vanille-, Heidehonig- und würzigen Eichenholznoten. Voller und leicht öliger Körper. Anfangs malzig-süßlicher Geschmack mit Heidehonig und Vanilletönen; dann deutlich trockener werdend, mit würzigen Eichenholznoten gegen Ende.
Sehr langer, würziger und leicht wärmender Abgang; gegen Ende etwas trockener werdend. Die Wasserzugabe mildert den Whisky ab und verstärkt die fruchtig-süßlichen Noten am Anfang. Im Abgang verstärkt sie etwas die würzigen Eichenholznoten.
Mein Tipp: nur wenig Wasser nehmen, sonst treten die Eichenholznoten zu sehr in den Vordergrund!
Diesen Monat statt 47,50 nur 42,50 Euro
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6
07
2009
Liebe Freunde des Isle of Skye,
da die Seminarstaffel im Herbst wegen der großen Nachfrage schon so gut wie ausgebucht ist, finden Sie im Terminplan bereits die Termine für das erste Halbjahr 2010. Alle Termine für 2009 und 2010 finden Sie natürlich auf unserer Seminarseite.
Für die beiden Weihnachtstastings im November sind noch wenige Karten erhältlich. Zögern Sie bitte nicht, sich schnell anzumelden und haben Sie bitte Verständnis, falls Sie wegen der großen Nachfrage an Ihrem Wunschtermin keinen Platz mehr bekommen sollten.
Ihr
Rainer Pfaff & das ISLE OF SKYE-Team
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1
07
2009
Blair Athol 1997
- Single Hogshead, Unchillfiltered Collection -
Blair Athol wurde 1798 von John Stewart und Robert Robertson gegründet. 1862 wurde sie von P. Mackenzie erworben und 1897 mit der Dufftown Destillerie vereinigt. 1932 wurde die Brennerei geschlossen und ein Jahr später an Arthur Bell & Sons verkauft. Diese renovierten sie 1949 und gingen wieder in Produktion. 1973 wurde Blair Athol von zwei auf vier Brennblasen erweitert (wash stills je 13.000 Liter Kapazität, spirit stills je 11.500 Liter) und 1985 schließlich von United Distillers (heute Diageo) übernommen. Der Malt von Blair Athol wird überwiegend für die Blends von Bell’s verwendet.
Recht frischer Duft nach Kräutern und etwas Heidehonig; dann dezente, florale Noten und leicht rauchig. Fester, leicht öliger Körper. Anfangs süßlicher Geschmack, begleitet von einer sehr angenehmen, dezenten Salznote. Gegen Ende treten würzige, frische Eichenholznoten und eine Spur Torf hinzu; insgesamt trockener werdend. Erstaunlich langer, trockener werdender Abgang; gegen Ende bleibt eine deutliche Torfnote stehen.
Die Wasserzugabe schließt den Malt sehr gut auf und verstärkt deutlich die einzelnen Geschmacksnoten. Unser Tipp: nicht allzu viel Wasser zugeben! Die malzige Süße wird sonst zu dominant.
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8
06
2009

Eine der wichtigsten Quellen der Ardbeg Distillery ist das rund 270 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Loch Uigedail Reservoir. Unglücklicherweise ist die kleine Staumauer, die den Abfluss in Richtung Destille reguliert bröcklig geworden, so dass zuviel des kostbaren Nasses einfach versickert.
In einer wahren Notaktion wurden 40 Tonnen Baumaterial einschließlich eines Betonmischers mittels Quad und Hubschrauber - eine Straße zum Loch Uigedail gibt es nicht - geschafft, um die Lecks wieder zu verschließen und zu gewährleisten, dass auch in Zukunft Wasser für die Herstellung des edlen Brandes zur Verfügung steht.
“Wasser ist einer unserer wichtigsten Rohstoffe. Loch Uigeadail bedeutet “Der dunkle Ort” - der See ist sehr tief und hat extrem torfiges Wasser, und genau das brauchen wir für unseren Whisky. Das ist lebenswichtig. Die Arbeiten sind eine Investition um die Destille und die Jobs hier zu erhalten.”, erklärte Ardbeg-Manager Michael Heads.
Quelle: BBC News
Bild: Brian Turner (Creative Commons Licence)
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